In der breiten Historie billiger, billigster und ganz ganz ganz billiger Autos gibt es natürlich bei uns auch einige bittere Enden – zum Teil waren die ja auch einkalkuliert. Wenn Du Dir einen Wagen für 30€ kaufst, der noch 6 Monate TÜV hast, die Du für vollkommen unverdient hältst… Aber das ist eine separate Geschichte.

Na gut… diese Art Schrott dürfte wohl eher die Ausnahme sein (ausser vielleicht in München…)

Und je nachdem, wo Du hin kommst, nehmen Schrottis ernsthafte 120-200€ (München, wo sonst…) für die Verschrottung. Du kommst da also mit einer Dreivierteltonne Altmetall an und jemand hält die Hand auf….?

Klar… wegen der ganzen bösen Verbundstoffe und der Flüssigkeiten. Jo.

Wenn Du weisst wie und wo – dann findest Du längst auch eine kostenfreie Autoverwertung.Und nicht nur das, sondern auch noch online und mit Abholung. Und im Grunde ist das ja wohl auch nur legitim und richtig. Hätte sich jemand getraut, in den 80er Jahren Geld für’s Verschrotten zu verlangen (na gut, außer in München….)? Natürlich nicht.

Hatte seine Henkersmahlzeit schon verzehrt, als wir ihn gefunden haben. Der Schlüssel steckte und der Wagen sprang sofort an. Für 250 Mark ging er an uns

Und damals war es auch vollkommen normal, sich seine Ersatzteile vom Schrottplatz zu holen – das hatte nichts schmuddeliges, wie man das heute manchmal hört. Ein gut sortierter Schrottplatz ist ja nichts anderes als ein Lieferant für gebrauchte Ersatzteile. Also eine Art analoges eBay 😉 Nur mit größerem Vertrauensvorschuß und einer gehörigen Portion mehr Charme, oder?

Im Grunde sollte es sogar ein Stück weit unsere Verantwortung sein, so einen Kreislauf aufrecht zu erhalten – nicht nur des Preises wegen – auch aus gesellschaftlichen und ökologischen Gründen, denn speziell die nächste Generation Billigautos wird viel mehr darunter leiden, dass kleine Chip-Parts nicht mehr zu beschaffen sind.

Und da fährst Du dann doch wieder mal Samstags los und suchst 😉

Auf die Weise sind wir zu ein paar unserer schönsten Fahrzeuge gekommen….