Unsere Winterautos 2017/2018 sind da

Im vergangenen Winter erlebten wir mit unseren Fahrzeugen ja komische Sachen und waren am Ende soweit, uns ins Schrottplatzgewerbe zu begeben 😉

Schauen wir also mal, was uns dieses Jahr so blüht, oder?

Nur geringe Kampfspuren nach 160.000 Kilometern

Winterwagen der Wahl sind zurzeit zwei Stück – beides keine typischen Kandidaten und beides Autos, mit denen wir durchaus nicht nur gute Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht haben – aber hey: rien ne va plus, jetzt sind sie erst mal gekauft.

Kandidat Nummer 1 erhält keine ungeteilte Empfehlung von uns normalerweise – war für 435€ aber so leicht nicht zu schlagen: Ein Peugeot 306 Break.

DER RIVALE, wie er in den frühen 90ern in Deutschland angepriesen wurde, war tatsächlich in vielerlei Hinsicht ein Rivale, schlug beispielsweise Gölfe und Astras in Wedeltests, hatte nämlich ein mehr als passables Fahrwerk – jedoch auch eins, das selten übermäßig lange halten wollte… Die Fahrwerkskomponenten des Peugeot 306 und auch die des 406 waren kein Highlight der neueren Peugeot Historie. Vieles andere am 306er Peugeot ist jedoch ziemlich cool, die Motoren etwa sind sehr haltbar, was ohnehin für viele Peugeot Youngtimer galt, auch wenn der Deutsche Stammtisch das immer nicht so recht sehen wollte.

Spiderman: Nicht der einzige Feindkontakt dieses Wagens

Winter-Experimental-Fahrzeug Nummer 2 ist einer, der nie recht unser Freund geworden ist: Der Nasenbär-Passat – der qualitativ entschieden schlechteste Passat, der je gebaut wurde und der deshalb auch zurecht aus diversen Fuhrparks gejagt urde, die sonst sehr Volkswagen-freundlich waren, weil die Reparatur-Kosten und Werkstatt-Tage einfach jeglichen Planwert überstiegen. Wahrlich kein Ruhmesblatt – aber dieser Dieselkandidat mit 270.000 auf der Uhr und ein paar sichtbaren Feindkontakten wechselte zu uns für 300€ nach diversen Jahren, die er auch einem Bauernhof seinen Dienst getan hatte.

Wir sind gespannt, wie sich die beiden schlagen – in jedem Falle haben sie ausgezeichnete Winterreifen – der Peugeot sogar noch welche, die man in Deutschland so ganz sicher nicht nutzen darf… Aber das ist eine andere Geschichte…




2 Kommentare

  • hemsch

    Hi,

    es tut mir in der Seele weh, dass Ihr einen/diesen Peugeot bloß als Winterauto halten wollt … (Aber macht doch, was Ihr wollt.) Ich hoffe, er wird gut durchhalten. Und das Bild von ihm macht einen viel zu guten Eindruck, als dass man ihn nur verbrauchen sollte!

    Eine Anmerkung möchte ich allerdings eher zum „Winter-Experimental-Fahrzeug Nummer 2“ machen und zwar eine Frage stellen: Welche Generation ist denn für Euch der „Nasenbär-Passat“?

    Das Aufmacherphoto zeigt meiner Meinung nach einen Passat der Zeit 2001-05 (wenn ich mich recht erinnere, ohne jetzt weiter im Netz zu recherchieren: Generation 3BG oder so), das Spiderman-Bild einen Heckstoßfänger dieser Passatgeneration 1997-2005 …

    „Nasenbär-Passat“ wird aber meines Erachtens die Generation davor genannt, die ab 1988 (35i?). Ausdrücklich wegen des Designs der Front mit der Kühleröffnung lediglich durch das Markenzeichen, drumherum Kunststoffront. Außerdem ist diese Generation doch eher als halbwegs duldsam und nicht als „der qualitativ entschieden schlechteste Passat, der je gebaut wurde und der deshalb auch zurecht aus diversen Fuhrparks gejagt urde, die sonst sehr Volkswagen-freundlich waren“, bekannt.

    Letzteres scheint mir wie die Photos eher auf die Generation 1997-2005 zuzutreffen, obwohl ich heute meinem damaligen Schwiegervater in spe durchaus als Gebrauchtwagen bedenkenlos den 2000er Passat 1.6 Stufenheck Automatik abkaufen würde. Aber der war ja auch vor seinem Ruhestand studierter Sicherheitsingenieur bei Siemens …

    Ceterum censeo: Eure Seite macht mir lange schon Freude. Besten Gruß,

    • billigautos

      🙂 VW hatte ja einen Hang zu Nasenbären. Ursprünglich war das ja mal der 411er, dann der Passat ohne Kühlergrill – und schließlich der ab 2001. Und den hast Du völlig richtig auf dem Aufmacherphoto erkannt. Die hintere Stoßstange unterscheidet sich nicht wirklich von dem mit kürzerer Nase (ab 1997)

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