Geiler Parken woanders

Wenn wir uns beruflich mal wieder im Ausland aufhalten, tun wir das öfter über mehrere Wochen – und manchmal kann man da schon verrückt werden, wenn man sieht, welche praktischen Ideen sich in manchen Ländern so viel schneller durchsetzen als bei uns. Deutschland ist ein vergleichsweise stabiles Land – das kann oft auch ein sehr elegantes Wort für „behäbig“ sein oder „lahm“ – wie etwa in „den digitalen Wandel verschlafen“… 😉

richtig praktisch und einfach so, wie man so etwas gerne haben möchte: Einfach zu bedienen, schnell, mobil super verfügbar. Deutschland schläft – und das Angebot der SVG können wir kaum ernst nehmen, weil es das Leben weder praktischer noch billiger macht…

Wir haben vor ein paar Jahren schon mal über parkonmydrive.com berichtet, von dem uns bis heute noch nicht klar ist, warum sich das nicht längst überall durchgesetzt hat. Man muss sich doch nur mal ein wenig umsehen in den Städten.

Nein – hier stellst Du dich nicht einfach irgendwo hin…

In mehreren Wochen in Wien rund um den zentralen und praktisch „unparkbaren“ Prater haben wir in den Schluchten zwischen Leopoldstadt und der „echten“ Innenstadt haben wir parkplatzsuche.at wirklich schätzen gelernt.

Klar, wenn Du am Tag bis zu vier Mal irgendwo einen Parkplatz finden musst, kannst Du dich auf Dein Navi verlassen, dass die irgendwelche Parkplätze zeigt. Und wenn Du davor stehts, erkennst Du, dass die Entfernung stimmt, Du aber mal wieder zielsicher bei den „6,50€-pro-Stunde-Halsabschneidern“ gelandet bist.

Dauerparken in Wien

Merkste was? Transparenz schafft und schärft Märkte… Und dabei ist noch kein Markt teurer geworden 😉

Und da musst Du dann erst einmal wieder aus der Einbahnstrasse zurück kommen und schauen, dass die Tram dich nicht niedermäht… Da ist so eine Parkplatzsuche dann schon ziemlich geil. Funktioniert vor allem auch ausgezeichnet mobil aus dem Auto heraus.

Übrigens auch so ein Thema: Warum ist mobiles Internet in Österreich eigentlich so irre viel billiger….? Aber das nur ganz am Rande.

Richtig krass – und in einer Stadt wie Wien wirklich bares Geld wert: Die Suche nach Dauerparkplätzen – und nein – auch hier kann kein Immoscout oder ähnliche Verdächtige mithalten.

Und wer sich jetzt denkt „Hm… wer hätte jetzt eigentlich ein Interesse daran, die die billigsten Parkplätze in der Nähe anzuzeigen?“ … ja, dann denkst Du schon mal in die richtige Richtung.
Was ist noch damals noch passiert, als diese ganzen Vergleichs-Portale begonnen haben, die Preise von Auto-Versicherungen zu vergleichen…?
Doch, wir meinen uns zu erinnern… Da war was…



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