Billige Autos emotionslos kaufen – und zwar erfolgreich

Die ganz ganz billigen Autos kaufen – wie geht das eigentlich? Das fragt ihr ja öfter. Im Grunde ist das nicht besonders geheimnisvoll – und das hier sind mit Sicherheit die wichtigsten Verhaltensweisen, die wir so über die Jahre gelernt und als erfolgreich bewertet haben.

Billige Autos Kaufen – die Tip(p)-Liste

Das Markendropdown ist Tabu

Finger weg vom Marken-Dropdown

Ganz sicher ist das der wichtigste Tip von allen – wenn Du der Ansicht bist, du brauchst ein ganz ganz ganz billiges Auto, dann such keinesfalls nach einen bestimmten Wagen – am besten suchst Du nicht mal nach einer bestimmten Klasse.

Faustwertig gilt auch hier: Fette Schleudern sind qualitativ meist besser, aber das haben wir sicherlich irgendwo schon mal erwähnt… Ganz schlimm: Kleinstwagen – die sind immer überteuert und mit ebenso großer Wahrscheinlichkeit schlecht in der Substanz.

Erinnerst Du Dich an Zeitungen?

Glaub es oder nicht: die typischen Mittwochs-Anzeigenblätter, die keiner mehr zu lesen scheint, haben oft bizarr gute Angebote – hinzu kommt hier: Die Leute sind weit verhandlungsbereiter – die haben Geld für diese Anzeige ausgegeben und es meldet sich trotzdem niemand…

Preislich immer von unten nach oben suchen

Das ist ganz ganz wichtig – das ist interne Psychologie. Suchst Du bei auf einer Fahrzeugbörse im Internet  ein Auto bis maximal 1000 Euro und schaust die zuerst die für 999 an, dann werden die im Schnitt besser sein als die für 300 – oder sie werden zumindest so wirken, wenn Du sie mit denen vergleichst, die Du weiter unter findest – und das sendet dir selbst völlig falsche Signale und macht nichts billiger.

Na klar – so ein Kombi ist schon super cool – aber muss es der Kombi sein, den jeder will? Warum nicht mal ein Schrägheck?

Billigautos: Dorf vor Stadt

In Berlin Mitte ist selbst ein dreirädriger rostiger Lada noch etwas wert – glauben zumindest Leute in der Mitte von Berlin – und natürlich verquaste Youngtimer-Hipster. Das kannst Du Dir schenken. Wenn Du suchst, dann lieber im Dörflichen. Hier sind die Leute ehrlicher mit ihren Autos und halten sie im Schnitt besser am Leben – weniger Parkrempler haben sie allemal.

Beulen – na und?

Nur, weil ein Wagen eine Delle hat ist er nicht unkaufbar – das gilt zunächst einmal auch für Rost (nicht immer…), wobei Dellen weniger kritisch sind. Im Grunde machen sie die meisten bürgerlichen Verkäufer so nervös, dass die Preisnachlässe erheblich sind – vor allem bei frischen Beulen; das sitzt beim Deutschen tief…

Hässlich und unbekannt? Um so besser

Autos, die keiner kennt, sind das Salz in der Suppe – die frühen Daewoos und Kias und Hyundais – das sind teilweise hervorragende Wagen, die man nu nie los wird, weil nach denen keiner sucht. Weil Dir aber das Marken-Dropdown egal ist, findest Du diese Wagen. Das einzige Problem geht hier dem aufmerksamen Leser langsamer oder schneller durch den Kopf: Auch Du musst den unbekannten Wagen wieder los werden… Hier musst Du also klar wissen, was der Einsatzzweck ist…

Hohe Laufleistung

Autos, die wirklich niemand kennt, sind der Hit. Wenn Du dir den Namen keine 3 Sekunden merken kannst, solltest Du Dir den Wagen auf jeden Fall näher anschauen… 😉

Hm – zu dem Thema haben wir uns ja schon ein paarmal committed. Das muss pauschal nichts heißen – lieber ein Auto mit 250.000 auf der Uhr, als eines mit einem zurück gedrehten Tacho, der dir nachher noch Ärger macht…

Keine Class-Leader

Der klarste Tip von allen: Nie die Bestseller kaufen – die sind immer überteuert und meist von VW… – also: meiden, in aufsteigender Reihenfolge: VW Polo, VW Golf, VW Passat, Audi A4, Mercedes E-Klasse und den Touran sowieso.

Bedarf real prüfen

Brauchst Du wirklich einen Van? Brauchst Du einen Kombi, der immer schnell mal einen Tausender mehr kostet? Der Mondeo ist so ein Beispiel – der ist als Schräghecklimousine kaum kleiner, kann auch Waschmaschinen befördern und kostet immer signifikant weniger als der Kombi – und wenn Du nicht gerade 2 gro0ße Hunde hast…

Schaut Euch die Hinterhöfe an

Autos, die Händler nicht verkaufen können, meist wegen Garantiebestimmungen, stehen auf den Hinterhöfen. Jeder Händler ist froh, wenn die Weg sind. Damit haben wir die besten Erfahrungen gemacht – immer wieder. Auch wenn die Händler das natürlich nicht gerne und nicht laut und offiziell machen.

Alles in allem: Wenn Du so kaufst, kommst Du zu ganz anderen Autos, als Du je wolltest, meist jedenfalls. Wir sind auf diese Weise beispielsweise mal an den höchst seltenen Kia Clarus Kombi gekommen, der über 9 Monate und 14.000 Kilometer eine ausgezeichnete Figur gemacht hat – für 460 Euro….




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